

Nach Schätzungen sind noch tausende veralteter D-Link-DSL-Router in privaten Netzwerken und in EDV-Infrastrukturen kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) im Einsatz. Spätestens nach einer Sicherheitswarnung von D-Link im Januar 2026 sollten Sie prüfen, ob Ihre Hardware zu den betroffenen Geräten zählt.
Umgehend auf den Elektroschrott gehören: DSL-526B (Firmware Version 2.01 und älter), DSL-2640B (Version 1.07 und älter), DSL-2740R (Version 1.17 und älter) und DSL-2780B (Version 1.01.14 und älter). Für diese Geräte gibt es seit der Zeit um das Jahr 2020 keine Updates beziehungsweise Patches mehr.
Systemadministrator Pascal Reinheimer, Geschäftsführer der Systemadministration reinheimer systemloesungen: „Wenn Geräte ihr End of Life erreicht haben und herstellerseitig keine Updates mehr erhalten, bleibt nur der Komplettaustausch gegen aktuelle, noch durch Hersteller-Support unterstützte, Hardware. Das gilt auch dann, wenn diese noch scheinbar problemlos laufen. Das Risiko, dass Angreifer offene Sicherheitslücken bei nicht mehr upgedateter Legacy-Software ausnutzen, ist einfach zu groß.“
Angreifer können in EDV-Netzwerke eindringen. Weitere Gefahr: Sie könnten ungeschützte Infrastrukturen als Plattformen nutzen, ohne dass den rechtmäßigen Eigentümern das bewusst ist – zum Beispiel als Teil von Botnetzen, die Malware verbreiten oder DDoS-Kampagnen vorantreiben. Natürlich droht auch der Verlust vertraulicher Daten!
Das Cyber-Sicherheits-Unternehmen VulnCheck (Exploit-/Vulnerability-Intelligence-Plattform) gab dem Hersteller einen entsprechenden Hinweis. D-Link veröffentlichte dazu im Januar 2026 eine Warnung. Es gibt nach Medienberichten Hinweise, dass die Ausbeutung (Exploit) der Schwachstelle schon vorher im Gang war.
Seit mehr als 25 Jahren gestaltet und betreut unser erfahrenes Systemadministratorenteam die Systemlandschaften und EDV-Infrastrukturen von KMU, Praxen, Vereinen und NGOs in Hessen. Mehr als 120 Kundinnen und Kunden vertrauen unserer IT-Expertise und Erfahrung in allen Fragen der EDV-Sicherheit. Das gilt für die Software ebenso wie für die eingesetzten Hardware-Komponenten. Wir haben im Blick, wann diese Ihr End of Service (EoS) beziehungsweise ihr End of Live (EoL) erreichen.
Unser Leistungsspektrum umfasst die fachgerechte Betreuung von IT-Netzwerken, die Durchführung von Penetrationstests zur Identifikation potenzieller Sicherheitsrisiken, die Installation aktueller Sicherheitsupdates sowie ein zuverlässiges Systemmonitoring. Ergänzt wird unser Angebot durch einen persönlichen Helpdesk-Support mit schnellen Reaktionszeiten innerhalb der vereinbarten Rufzeiten.
Wir sind hessenweit für Sie im Einsatz und in Städten wie Frankfurt am Main, Wiesbaden, Darmstadt, Kassel, Gießen, Hanau, Riedstadt, Heppenheim, Bensheim sowie entlang der Bergstraße präsent. Auch im Wetteraukreis – etwa in Bad Vilbel, Friedberg oder Florstadt – unterstützen wir Sie persönlich mit unserem EDV-Notdienst und einer nachhaltigen, langfristigen IT-Betreuung.
Unsere erfahrenen EDV-Spezialisten entwickeln und betreuen individuelle IT-Konzepte, die Unternehmen, Praxen, Vereine und Nichtregierungsorganisationen sicher, zuverlässig und effizient auf ihrem Weg in die digitale Zukunft begleiten.
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