

Social Engineering, Online-Gebraucht-Kleinanzeigen, Fake-Medikamente, falsche Fahrkarten und andere Spielarten des Online-Betrugs: Zigtausende sind im Internet bereits um teilweise hohe Geldsummen geprellt worden. Die Cyberkriminellen arbeiten vielfach vom Ausland aus, was die Fahndung kompliziert macht. Jetzt ist es Ermittlern gelungen, eine mutmaßliche Tatbeteiligte an einem Online-Trading-Betrug zu fassen; das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg meldet, dass vor dem Landgericht Mannheim Anklage gegen eine 61-Jährige aus Schweden erhoben worden ist. Es geht um Online-Trading-Betrug mit einem Volumen von 1,17 Millionen Euro. Offizieller Tatvorwurf: „Beihilfe zum banden- und gewerbsmäßigen Betrug in fünf Fällen“.
Cyberkriminelle simulierten fiktive Handelsaktivitäten und zeigten sogar angebliche Gewinne auf Nutzerkonten ihrer Opfer an. Stattdessen schafften sie aber sämtliche Geldeingänge für sich selbst beiseite, so das CCZ.
24 Tatopfer „aus Konstanz, Tübingen, dem Landkreis Karlsruhe, dem Rhein-Neckar-Kreis sowie aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Schleswig-Holstein“ fielen auf „professionell gestaltete Internetplattformen“ herein, die Fake-Investitionsmöglichkeiten in Finanzprodukte und Derivate anpriesen und etwa in sozialen Medien beworben wurden. Die aktuell angeklagte Frau steht unter Verdacht, an der Einrichtung von neun Konten zur Abwicklung des Betruges mitgewirkt zu haben. Dafür soll sie dem Vorwurf des CCZ im Lauf mehrerer Jahre hinweg rund 100 000 Euro bekommen haben.
Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg fand die Verdächtige „im Zuge akribischer Ermittlungen“ im schwedischen Helsingborg. Schweden lieferte sie im März nach Deutschland aus.
Kommentar der Systemadministration reinheimer systemloesungen Darmstadt: „Das Beispiel zeigt einmal mehr, wie raffiniert Cyberkriminelle Betrug im Web einfädeln und wie organisiert sie dabei vorgehen. Es dokumentiert aber auch, wie aufwändig es ist, die international vernetzt arbeitenden Täter zu verfolgen und zu fassen. Zugleich wird hier aber auch deutlich, wie wichtig es ist, Menschen beziehungsweise Mitarbeitende für Cybergefahren zu sensibilisieren. Phishing, Social Engineering und auch der leichtfertige Umgang mit Zugangsdaten – oft ist es der Faktor „Mensch“, der Cyberkriminellen die Arbeit erleichtert. Gegenüber unseren Kundinnen und Kunden betonen wir diesen über das IT-Technische hinausgehenden Aspekt immer wieder und bieten Schulungen dafür an.“
Interessante Hinweise zur Prävention bietet auch dieser Beitrag der Verbraucherzentrale. Sie verweist auch auf eine Unternehmensdatenbank der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Hier kann man nachschlagen, „ob der Anbieter eine Zulassung für den deutschen Finanzmarkt hat und damit sein Geschäft überhaupt in Deutschland betreiben darf“. Via.
Das professionelle Administratorenteam von reinheimer systemloesungen in Darmstadt/Region Frankfurt unterstützt Unternehmen, Arztpraxen, Vereine und Organisationen in Hessen dabei, sich wirksam vor Cyberrisiken zu schützen – einer unserer Schwerpunkte liegt auf Mitarbeiterschulungen gegen Phishing, Social Engineering und andere Cybergefahren. Denn der Mensch ist ein entscheidendes Glied in der IT-Sicherheitskette. Ergänzend bieten wir Penetrationstests, Firewall- und Virenschutzlösungen, Patch-Management, Backup- und Restore-Konzepte, IT-Notfallplanung, Netzwerkbetreuung, Maßnahmen für Datenschutz und sichere Archivierung sowie CRM-Systeme.
Seit mehr als 25 Jahren vertrauen uns mehr als 120 Kunden aufgrund unserer praxisnahen Beratung und unserer schnellen Reaktionszeiten. Sie schätzen auch unsere transparente Abrechnung ohne langfristige Wartungsverträge. Unsere erfahrenen Systemadministratoren betreuen Unternehmen unter anderem in Darmstadt, Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel, Gießen, Fulda, Offenbach und Hanau sowie in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Main-Kinzig-Kreis, Hochtaunuskreis, Kreis Bergstraße, Groß-Gerau, Wetteraukreis, Limburg-Weilburg und Marburg-Biedenkopf.
Online-Trading-Betrug: Opfer investieren über eine Million
Verbraucherzentrale – Vorsicht: Betrügerisches Online-Trading