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Modernisierung der IT – Anspruch, Wirklichkeit und Prioritäten

Eine Umfrage von Censuswide unter Büroangestellten aus neun Ländern lässt aufhorchen: 54 Prozent würden nach eigener Einschätzung mithilfe neuerer digitaler Technologien bessere Arbeit leisten. 53 Prozent der insgesamt mehr als 6000 Befragten glauben, dass sie produktiver wären, wenn ihr Büro über neuere Technologien verfügen würde (Quelle). „Dennoch haben betagte Hard- und Software-Architekturen vielerorts ein großes Beharrungsvermögen in Unternehmen“, erklärt Pascal Reinheimer, Chef des Darmstädter Systemhauses reinheimer systemloesungen. Informatiker und IT-Experten wie der Darmstädter EDV-Dienstleister Pascal Reinheimer nennen historisch gewachsenen Altsysteme auch „legacy systems“. Das englische Wort „legacy“ steht für „Vermächtnis“, aber auch für „Altlast“.

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Unternehmen beziehungsweise deren IT-Spezialisten nicht von ihrer Altsoftware trennen.

Da ist zum einen die betriebliche Routine. Warum soll man ein EDV-Netzwerk inklusive laufender IT-System-Architektur ändern, wenn es irgendwie immer noch läuft? Und: Oft handelt sich um individualprogrammierte  unternehmensspezifische Software, bei der im Lauf der Jahre immer wieder neue Schnittstellen, Funktionalitäten und Balkone „dranprogrammiert“ wurden. Oft wissen nur noch die älteren Systemadministratoren, wie das alles zusammengekommen ist. Und sie hüten ihr Exklusivwissen um die Speziallösung, die wichtige betriebliche Abläufe am Laufen hält.

IT-Fachmann Pascal Reinheimer, der viele Unternehmen im Großraum Frankfurt/Main betreut, über einen typischen Fall aus seiner Praxis: „Hard- und Software sind im Lauf der Jahre etwas anfällig geworden, aber mit viel administrativem Einsatz kommt man dennoch über die Zeit.“ Dieser typische Fall birgt gleich mehrere Gefahren für Unternehmen:

  • Sie haben eine offene Flanke beim Wissensmanagement in ihrer EDV-Abteilung, so der Informatiker Pascal Reinheimer. Denn was passiert, wenn der ältere System-Administrator in Rente geht und sein Wissen mit in den Ruhestand nimmt?
  • Legacy Systeme oder eben Software-Altlasten im Unternehmen sind vielfach Großrechner-basierte Individuallösungen und deshalb anfällig. EDV-Fachmann Pascal Reinheimer: „Die Dokumentation ist hier oft unzureichend, die Komplexität mit zahlreichen Schnittstellen sowie veralteten Betriebs- und Entwicklungsumgebungen ist hoch. Altsysteme liegen oft auf veralteten Betriebssystemen, deren Hersteller keine Sicherheits-Updates mehr liefern – das öffnet Einfallstore für Viren und Trojaner.“ Und plötzlich läuft nichts mehr. EDV-Experte Pascal Reinheiner: „Die Gefahr eines solchen IT-System-Gaus steigt angesichts der wachsenden Vernetzung digitaler Geschäfts- und Herstellungsverfahren.
  • Früher war es üblich, dass zu einem großen Programm auch physisch ein Server gehörte. Wenn der zusammenbrach, so der studierte Darmstädter Informatiker Pascal Reinheimer, war erst einmal Pause, bis eine Sicherungskopie aufgespielt werden konnte.“
  • Auch Hardware-seitig hat sich viel getan. IT-Experte Pascal Reinheimer „Moderne Systeme arbeiten heute mehrfach redundant. Gespiegelte Server beherbergen virtuelle Maschinen. Hier kann jeweils eine andere einspringen, wenn eine ausfällt. Die Ausfallsicherheit moderner IT-Infrastrukturen ist im Vergleich zu Lösungen der Jahrtausendwende enorm gestiegen.“

Was hindert Unternehmen, Praxen oder Organisationen daran, ihre IT-Landschaft, ihr EDV-Netzwerk und ihre Hardware grundlegend zu modernisieren und was bringt sie dazu, an Altlasten festzuhalten?

Pascal Reinheimer, Chef des Darmstädter Systemhauses reinheimer systemloesungen: „Eine solche grundlegende Modernisierung, zum Anschluss an die laufende Entwicklung auch bei der EDV-Betriebssicherheit ist natürlich mit einem gewissen Investment verbunden. Dennoch können die Einstandskosten zum Beispiel mit Leasing-Lösungen bei der Hardware und Mietkauf bei der Software in Grenzen gehalten werden.“

Altsysteme verursachen zudem erhöhte Administrations- und Wartungsaufwände. Diese werden nach Angaben des IT-Dienstleisters Pascal Reinheimer in der Regel nicht erfasst und sind damit nicht quantifizierbar. Sie können gleichwohl hoch sein. Einen ersten Anhaltspunkt kann der Reinheimer-IT-Check geben. Füllen Sie diesen Online-Fragebogen einfach aus. Und die im Raum Frankfurt aktiven EDV-Fachleute von reinheimer systemloesungen nehmen Kontakt mit Ihnen auf und werden nach einer Analyse vor Ort belastbare Fakten für eine fundierte Investitionsentscheidung in Relation zu einem „Weiter so“ mit Altprogrammen und alter, unsicherer Hardware präsentieren.

Führungsverantwortliche in den Unternehmen fragen, welche unmittelbare Wertschöpfungsperspektive ein Investment in die IT-Modernisierung, in neue Server, PCs hat. Der Darmstädter Computerservive-Fachmann Pascal Reinheimer: „Moderne Systeme sind wesentlich wartungsärmer, sie verursachen niedrigere Energiekosten und sie fallen seltener aus als ältere Systeme. Das rechnet sich bei richtiger Ausführung einer EDV-Modernisierung schon zeitnah.“ Neue digitale Techniken sorgen darüber hinaus für eine höhere Produktivität – zum Beispiel durch cloudbasierte Tools oder Systeme zur gemeinsamen Datennutzung.

Eine Sorge vieler IT-Verantwortlicher in den Unternehmen ist, dass Altprogramme unternehmenskritische Prozesse und etablierte Anwendungslandschaften abbilden und damit nicht ersetzt werden können. Dazu EDV-Experte Pascal Reinheimer: „Die Altsoftware stammt vielfach noch aus einer Zeit, als am Markt verfügbare Standardsoftware noch nicht so mächtig war, wie sie es heute ist. Die Hersteller haben inzwischen viele betriebsrelevante und hochproduktive Funktionen integriert. Darüber sprechen wir nach Analyse der Prozesse vor Ort gern vertrauensvoll und fachkundig auf Augenhöhe von Admin zu Admin.“

Standardsoftware, so der im Großraum Frankfurt aktive IT-Experte, „lässt sich heute sehr individuell den Kundenbedürfnissen anpassen – das Portfolio rund um Microsoft Enterprise-Lösungen ist zudem sehr umfassend auf sichere Cloud- und Vernetzungslösungen abgestimmt. Alte eigenprogrammierte Insellösungen werden in vielen Fällen die vernetzte Wirtschaft im Zeichen von 4.0 nicht überdauern.“ Vor allem, so der erfahrene Darmstädter EDV-Dienstleister, genügen alle aktuellen Produkte von Microsoft internationalen Sicherheitsstandards und werden Hersteller-seitig ständig automatisch upgedatet, um neuen viralen oder cyberkriminellen Gefahren im weltweiten Datenverkehr zu begegnen. Systemadmin Pascal Reinheimer: „Die Digitalisierung erhöht den Druck immer weiter.“

Eine umfassende Dokumentation moderner Programme und deren Hersteller-seitig zugesicherte Eigenschaften können auch bei Zertifizierungsprozessen oder im Versicherungsfall eine Rolle spielen, so Pascal Reinheimer, dessen Computerservice-Unternehmen mit Zentrale in Darmstadt nach DIN ISO 9001 zertifiziert ist.

Weitere Fragen, auf die das Team der reinheimer systemloesungen im Vor-Ort-Gespräch in vielen Projekten bereits Antworten gefunden hat, die Führungsverantwortliche und Systemadministratoren zufriedengestellt und vorangebracht haben, betreffen

  • den reibungslosen Übergang von der alten zur neuen Applikation (Cut-Over-Prozess),
  • den zeitweisen produktiven Parallelbetrieb der alten und der neuen Anwendung
  • Testumgebungen (Testautomation oder manuell durch qualifizierte Mitarbeiter), um nachzuweisen, ob die neue App die Aufgaben des Legacy Systems auch übernehmen kann,
  • IT-Systemumstellung im Big Bang-Verfahren oder modular, Quality Gates
  • Zeitaufwände für die Umstellung des EDV-Systems beziehungsweise der Server-Infrastruktur

IT-Modernisierung im Raum Frankfurt

Unternehmen, die ihre Hardware und Software neu aufsetzen beziehungsweise ihr EDV-Netzwerk modernisieren wollen, stehen vor der Fage, wie das geschehen soll. Der Darmstädter IT-Experte und Informatiker Pascal Reinheimer nennt wichtige Beratungsschwerpunkte: Migration, Outsourcing, Neuentwicklung oder angepasste Standardsoftware.

Der Chef des Darmstädter EDV-Fachunternehmens reinheimer systemloesungen zum Thema Migration:

„Wir sprechen darüber, welches Personal-Know-how dafür vor Ort vorhanden ist. Auch die Variante eines möglichen Outsourcings – das heißt eine System-Modernisierung mit anschließender Administration durch das erfahrene Computerservice-Team der reinheimer systemloesungen in Darmstadt. Wir unterstützen unsere Kunden jederzeit auch beim Re-Insourcing, wenn sie ihre EDV-Systembetreuung wieder selbst übernehmen möchten. Wir haben auch das Ziel der Plattformunabhängigkeit im Blick, was zum Beispiel Application Server und Datenbank angeht, damit der Technologie-Stack künftig einfacher austauschbar ist.“

Pascal Reinheimer, Informatiker in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zur Frage, ob eine Programm-Neuentwicklung oder eine auf Kundenbedürfnisse angepasste (customized) Software das Mittel der Wahl ist:

„Wie bereits gesagt: Sie werden überrascht sein, wie weit man mit den mächtigen Standardsoftware-Lösungen von heute bereits kommen kann. Diese bieten viele Vorteile – zum Beispiel die problemlose Kommunikation mit Kunden, die sich in der Windows-Welt bewegen. Lesen Sie dazu auch das Kundenbeispiel der Sinus Event-Technik GmbH. Programme etablierter Hersteller bieten einen hohen Grad an Betriebs- und Datensicherheit und werden automatisch upgedatet.“