IT-Dienstleister wechseln – Eine Hilfestellung
Kundenzufriedenheit
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Always change a running system!
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24. März 2017

Fair für alle Parteien und reibungslos

Die Gründe können unterschiedlich sein aber die Entscheidung steht fest und Sie möchten Ihren IT-Dienstleister wechseln. Nur wie gehen Sie jetzt am Besten vor, sodass der Wechsel nicht nur für alle Parteien möglichst fair verläuft, sondern auch reibungslos und ohne Unterbrechungen stattfindet?

Vertrauensvolle Angelegenheit

Ähnlich wie beim Rechtsanwalt oder Steuerberater spielt bei der Zusammenarbeit mit dem IT- und Computer-Dienstleister neben den Kosten das Vertrauen eine sehr große Rolle. Die Zusammenarbeit kann nur dann funktionieren, wenn das Vertrauen hergestellt ist. Ist das Vertrauen aus welchen Gründen auch immer nicht mehr vorhanden, so ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, ob die Zusammenarbeit beendet werden sollte.

Uns sind Fälle bekannt, in denen der bisherige EDV- und IT-Betreuer plötzlich nicht mehr erreichbar war. Dies äußerte sich dahingehend, dass er weder per Telefon oder E-Mail, noch persönlich an seiner Anschrift zu erreichen war. In solchen Fällen ist es höchste Zeit, schnell zu reagieren, damit es zu keinen Einschränkungen bei der Benutzung Ihrer Computer kommt.

In den meisten Fällen sind die Ängste unbegründet

Basierend auf unserer Erfahrung lässt sich sagen, dass es beim Wechsel von einem IT-Systemhaus zu einem anderen keine nennenswerten Probleme zu befürchten sind. Zwar gibt es immer Mal wieder Anbieter auf dem Markt, die kein gesteigertes Interesse daran haben, eine professionelle Übergabe zu ermöglichen. Selbst in solchen Fällen ist es jedoch möglich, auch Geräte von denen die Passwörter nicht bekannt sind, zurückzusetzen. Selbst für komplexe und umfangreiche Serverumgebungen gibt es Möglichkeiten für eine Übernahme in gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen neuem Anbieter und Kunde.

Welche Daten und Informationen sind für eine Übergabe wichtig?

Bitte beachten Sie, dass es nicht immer von Vorteil ist, wenn Sie die Detailstufe zu exakt wählen und dann möglicherweise auch nur genau diese Informationen erhalten. Manchmal ist es auch nicht verkehrt, pauschal alle Konfigurations- und Zugangsdaten anzufordern.

Als kleine Hilfestellung, welche Daten es üblicherweise gibt, finden Sie anbei eine Aufstellung:

  • Zugangsdaten Domänen-Administrator
  • Zugangsdaten Router/Firewall
  • Erläuterung von bereits vergebenen Firewall Konfigurationen
  • Zugangsdaten für sämtliche Internetzugänge
  • Details zur E-Mailkonfiguration beziehungsweise über die im Einsatz befindliche Mailinfrastruktur
  • Administrative Daten für SSL Zertifikate
  • Zugangsdaten Netzwerkdrucker (falls vergeben)
  • Zugangsdaten Netzwerkswitche (falls vergeben)
  • Benutzername und Kennwort für den Domainprovider und Webhoster
  • Zugangsdaten für Datenbanken (beispielsweise für „sa“ Benutzer bei SQL-Servern)
  • Sämtliche Zugänge und die dazugehörigen Passwörter (Auch Web-Zugänge die angelegt wurden)
  • Wartungsverträge mit Herstellern (Serverhardware, Netzwerkhardware, Anti-Virus, Firewall, Datensicherung)
  • Details zur eingesetzten Datensicherungsstrategie und eventuelle Keys zur Entschlüsselung
  • Zugangsdaten für Telefonanlage und gegebenenfalls VoIP-Provider