

Nach der im aktuellen Cyber Security Report zitierten repräsentativen Befragung unter 1001 Unternehmen bewerten zwar 65 Prozent aller Unternehmen ihre Abwehrbereitschaft positiv. Dagegen setzt man aber eine andere Zahl: 20 Prozent der Befragten geben zu, Angriffsopfer geworden zu sein, in Großunternehmen liege die Opferquote sogar bei 33 Prozent. Nach dem Urteil der Absender des Berichts zeigt sich hier „eine tiefe Diskrepanz zwischen wahrgenommener Vorbereitung und struktureller Resilienz“.
„Steuerungsdefizite“ bei der IT-Sicherheit und „KI-Governance“ leiten die Berichtsautoren aus zwei weiteren Umfrage-Zahlen ab: 57 Prozent aller Unternehmen haben keinen CISO. Diese Abkürzung steht für „Chief Information Officer“. Diese Position bezeichnet den Gesamtverantwortlichen für Informationssicherheit in einer Organisation. 40 Prozent aller befragten Unternehmen verzichten zudem auf eine ganzheitliche IT-Risiko-Analyse.
Dem Bericht zufolge haben sich die Ausgaben der Unternehmen im Schnitt zwar auf 17 Prozent des IT-Budgets erhöht. Nach Einschätzung der Autoren bleiben „Maßnahmen … häufig reaktiv und durch Regulierung getrieben“. In diesem Zusammenhang bedeutsam ist die NIS-2-Richtlinie (zweite Richtlinie zur Sicherung von Netz- und Informationssystemen, ausführlich Richtlinie (EU) 2022/2555 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2022).
Die Umfrage offenbart laut Cyber Security Report erhebliche Kenntnisdefizite unter den Unternehmen. Was NIS-2 angeht. 48 Prozent glauben, davon nicht betroffen zu sein. Dabei fallen auch KMU zwischen 10 und 49 Mitarbeitenden unter diese Regelung, wenn sie eine Umsatzgrenze von 10 Millionen Euro überschreiten, betont der Cyber Security Report.
Nicht wenige Unternehmen nehmen offenbar gestiegene Cyberrisiken durch KI auf die leichte Schulter. Dennoch halten 54 Prozent der Befragten das KI-induzierte Cyberrisiko für gering oder nicht vorhanden.
Auch Lieferanten können ein Cyberrisiko darstellen. Jedes zweite Unternehmen registrierte laut Bericht „bereits Angriffe auf Zulieferer“. Doch drei Viertel aller Unternehmen verzichten auf regelmäßigeSicherheitsprüfungen ihrer Partner. „Besonders gefährlich“, so Schwarz DigIts, „sind Angriffe über IT-Dienstleister oder manipulierte Software-Updates.“
Die Schwarz Digits KG mit Sitz in Heilbronn beschäftigt sich als Tochter der Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland) mit IT-Organisation, Cloud, Informationssicherheit, künstlicher Intelligenz sowiedigitalen Kommunikations- und Arbeitsplatzlösungen.
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Presseinformation zum Cyber Security Report 2026
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IHK Heilbronn-Franken: Cyber Security Report 2026 veröffentlicht
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