BSI stellt praktische Hilfen für die IT-Sicherheit in Praxen bereit
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1. August 2026

BSI stellt praktische Hilfen für die IT-Sicherheit in Praxen bereit

„Viele Praxen unterschätzen das Risiko von Cyberangriffen“, warnt Mitte Juli 2026 das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer Mitteilung zur „Umsetzung neuer IT-Sicherheitsvorgaben“ in Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen. Das BSI hat Handreichungen zur IT-Sicherheitsrichtlinie nach § 390 Sozialgesetzbuch V (SGB V) veröffentlicht.

reinheimer systemloesungen Systemadministration für den Medizinsektor in Hessen – BSI-Hinweise für die Praxis-IT-Security

Längst haben Hacker nicht mehr nur Krankenhäuser oder große Medizinische Versorgungszentren (MVZ) im Visier – auch kleinere Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen werden zunehmend zu Zielen der Cyberkriminellen. Gleichzeitig stellt die IT-Sicherheitsrichtlinie nach § 390 SGB V verbindliche IT-Security-Anforderungen an Praxisverantwortliche. „Die neue Richtlinie ist bereits seit Oktober 2025 für Mitglieder der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) beziehungsweise seit Januar 2026 für Mitglieder der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) verbindlich. Sie fordert klare Zuständigkeiten, sichere Abläufe und einen bewussten Umgang mit IT und Patientendaten“, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Wie man sich dafür rüstet?

Mit einem praxisnahen Informationsangebot unterstützt das BSI Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen dabei, mehr IT-Sicherheit langfristig in den Praxisalltag zu integrieren. Dabei geht es unter anderem um:

  • strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeitender,
  • regelmäßige Software- und Sicherheitsupdates mit klaren Zuständigkeiten, wer in der Praxis dafür verantwortlich ist,
  • zuverlässige Datensicherung und Backups,
  • sicherer Zugriffsschutz für IT-Systeme,
  • Schutz vor Phishing und E-Mail-Angriffen,
  • sichere Nutzung von Cloud-Diensten sowie
  • regelmäßige IT-Schulungen und Sensibilisierungen des Praxisteams in Fragen der Cybersicherheit.

Uns gefällt der BSI-Kurzleitfaden „Cybersicher im Praxisalltag“. Auf nur acht Seiten liefert er einen kompakten Überblick, wie Schutzmaßnahmen für Praxis-Netzwerke mit überschaubarem Aufwand realisiert werden können. Einfach zu bearbeiten ist der BSI-Selbst-Check „IT-Sicherheit in Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen“ daher. Hier geht es auf nur zwei fragebogenartigen Seiten um „Mitarbeitende und Zuständigkeiten“, „Sichere Kommunikation“, „Aktualität der IT-Systeme“ sowie „Datensicherung und Schutz von Geräten“. Beispielhafte Fragen mit kurzen Antwort-Vorschauenmehr im Dokument:

  • Werden neue Mitarbeitende von Beginn an sicher eingearbeitet? (Checkliste empfohlen.)
  • Hat jede Person in der Praxis eigene Zugangsdaten? (Gemeinsame Nutzerkonten und Passwörter meiden.)
  • Ist festgelegt, wer auf welche Daten und Programme zugreifen darf? (Zugriffe auf Patientendaten über Benutzer und Rollen steuern.)
  • Ist klar geregelt, wer für Updates verantwortlich ist? (Auch an Vertretungen denken.)
  • Werden die Daten Ihrer Praxis regelmäßig gesichert? (Datensicherungskonzept erforderlich.)
  • Sind Datensicherungen und Geräte vor unbefugtem Zugriff geschützt? (Backups physisch sichern und verschlüsseln.)

Professioneller EDV-Support für Arztpraxen in Hessen mit mehr als einem Vierteljahrhundert Erfahrung: reinheimer systemloesungen in Darmstadt/Region Frankfurt-Wiesbaden

Seit mehr als 25 Jahren unterstützt der EDV-Dienstleister reinheimer systemloesungen auch Arztpraxen und den Medizinsektor in Hessen. Wir helfen Praxen bei der Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie, stärken die IT-Sicherheit in Arztpraxen und sorgen für die Cyber-Resilienz ihrer IT-Netzwerke sowie den Schutz sensibler Patientendaten. Zu unseren Referenzen zählen unter anderem Brückmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, die Radiologische Gemeinschaftspraxis in Hofheim, Dr. Andreas Korff sowie Ballenberger, Freytag Wenisch – Institut für klinische Forschung GmbH.

Die erfahrenen Systemadministratoren von reinheimer systemloesungen sorgen dafür, dass IT-Netzwerke in der Praxis leistungsfähig, ausfallsicher und bestmöglich gegen Cyberangriffe geschützt sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der Prävention von Cyberangriffen sowie dem Schutz vor Ransomware in Arztpraxen.

Das Team um Informatiker Pascal Reinheimer betreut mehr als 120 Kundinnen und Kunden in hessischen Städten wie Aschaffenburg, Bad Homburg, Fulda, Gießen, Kassel, Limburg an der Lahn, Marburg, Offenbach am Main und Wetzlar.

Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem:

  • IT-Sicherheitslösungen für Netzwerke, Firewalls und Virenschutz,
  • Umsetzung und Optimierung der IT-Sicherheitsrichtlinie für Arztpraxen,
  • Schulungen für Mitarbeitende zur Prävention von Cybercrime und Phishing,
  • Erstellung von IT-Notfall-, Backup- und Sicherheitskonzepten,
  • Penetrationstests zur Überprüfung der Netzwerksicherheit,
  • Schutz vor Ransomware in Arztpraxen und anderen Cyberbedrohungen,
  • Einrichtung und Betreuung sicherer Homeoffice- und Remote-Arbeitsplätze,
  • Überwachung und zeitnahe Installation wichtiger Sicherheits-Updates,
  • Unterstützung bei Datenschutz in der Praxis und der sicheren Verarbeitung von Patientendaten.

Wir bieten persönlichen EDV-Support und sind zuverlässiger Helpdesk innerhalb vereinbarter Rufzeiten. Hier finden Sie Kontakt zu uns.

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Download Cybersicher im Praxisalltag –ein Kurzleitfaden (PDF)

Heise: Mit „IT-Notfallkarte“ und Co.: BSI hilft Arztpraxen bei IT-Sicherheit

KBV: Richtlinie nach § 390 SGB V über die Anforderungen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit