Cyberangriffe, Spionage, Sabotage: Geheimdienste immer präsenter!
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30. August 2026
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Symbolbild: Internationale Cyberangriffe erhöhen den Schutzbedarf deutscher Unternehmen.

Cyberangriffe, Spionage, Sabotage: Geheimdienste immer präsenter!

Die am 26. August 2026 vorgestellte Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz 2026“ dokumentiert eine wachsende Präsenz ausländischer Geheimdienste unter den Cyberangreifern auf deutsche Unternehmen. Besonders häufig führen Spuren nach China und Russland; auch der Iran wird öfter genannt.


Verfassungsschutz und Bitkom präsentieren alarmierende Zahlen

Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage: Mehr als jedes dritte betroffene Unternehmen ordnete in den vergangenen zwölf Monaten einen Angriff einem ausländischen Geheimdienst zu. Das zeigt die gemeinsam mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz präsentierte Bitkom-Studie Wirtschaftsschutz 2026. Drei Jahre zuvor lag der Anteil erst bei sieben Prozent.

Als Herkunft mindestens eines Angriffs nannten sicher betroffene Unternehmen:

  • China: 52 Prozent,
  • Russland: 49 Prozent,
  • Osteuropa außerhalb der EU: 34 Prozent,
  • USA: 27 Prozent,
  • EU ohne Deutschland: 26 Prozent,
  • Deutschland: 12 Prozent.

Der Iran wurde von neun Prozent genannt; im Vorjahr waren es vier Prozent.

Organisierte Kriminalität bleibt größter Akteur

62 Prozent der betroffenen Unternehmen ordnen Angriffe der organisierten Kriminalität zu. Der Wert ging gegenüber 2025 zurück, bleibt aber der größte Anteil.

Schadensursache Nummer eins: unzureichende Angriffserkennung

58 Prozent aller Unternehmen erlitten in den vergangenen zwölf Monaten einen Schaden durch Cyberangriffe. Als Ursachen nannten Betroffene:

  • unzureichende Erkennung von Sicherheitsvorfällen: 59 Prozent,
  • Fehlkonfigurationen von IT-Systemen: 57 Prozent,
  • unzureichendes Identitäts- und Zugriffsmanagement: 55 Prozent,
  • technische Schwachstellen: 50 Prozent,
  • veraltete Hard- oder Software: 43 Prozent,
  • unzureichendes Sicherheitsbewusstsein der Beschäftigten: 18 Prozent.

Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst verweist damit vor allem auf blinde Flecken in den eigenen Systemen und fordert Investitionen in Angriffserkennung, saubere Konfigurationen und striktes Identitätsmanagement.

Die Schadenssumme durch Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage beziffert Bitkom für die zurückliegenden zwölf Monate auf 211 bis 270,8 Milliarden Euro. 76 Prozent der Schäden entstanden durch Cyberattacken.

Die repräsentative Studie basiert auf einer Befragung von 1.003 Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens einer Million Euro.

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Informatiker Pascal Reinheimer ordnet ein: Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig professionelles Systemmonitoring ist. Angriffe auf IT-Netzwerke müssen schnell erkannt werden, damit Schäden vermieden oder zumindest begrenzt werden können.

Seit mehr als 25 Jahren betreut reinheimer systemloesungen in Hessen mit Schwerpunkt Rhein-Main die Systemlandschaften von mehr als 120 Kundinnen und Kunden. Wir unterstützen Unternehmen, Praxen, Vereine und NGOs mit:

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