Bildschirm-Marathons und die Sehnsucht nach dem Digital Detox
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7. April 2026

Bildschirm-Marathons und die Sehnsucht nach dem Digital Detox

Kennen Sie das Office-Eye-Syndrom? Das ist nur eine Folge zu langer Bildschirmzeiten. Zu den unvermeidbaren längeren digitalen Sitzungen am Arbeitsplatz addieren sich teilweise erhebliche Zeiten mit dem praktisch omnipräsenten Smartphone. Immer mehr Menschen denken über den „Digital Detox“ nach – mehr zur „digitalen Entgiftung“.

reinheimer systemloesungen Digital-Experten für Hessen – Bildschirmzeiten und Gesundheit

36 Prozent aller Deutschen wollten bereits im vergangenen Jahr eine digitale Auszeit nehmen, so Umfragedaten des Branchenverbandes BITKOM. Via. Der Umfrage nach haben 15 Prozent, die sich das vorgenommen hatten, ihr Vorhaben aber erfolglos abgebrochen. In einem Artikel über den Digital Detox gibt Heise zwei sehr simple Tipps, wie das „digitale Fasten“ wenigstens ein bisschen gelingen kann:

„Wer sein Smartphone bewusster nutzen will, sollte sich messbare und realistische Ziele setzen.“ Und: „Wirksamer als Zeitlimits und Sperr-Apps ist häufig physischer Abstand zum Smartphone.“ Via. Die Realität ist oft eine andere!

Digitale Begleiter immer dabei

Digitale Arbeit am Bildschirm ist im Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Doch auch das Freizeitverhalten spielt eine große Rolle. Altersübergreifend schauen nach Umfragezahlen der Unternehmensberatung Deloitte 46 Prozent „sofort nach dem Aufwachen auf ihr Smartphone“. Als ob sich die Welt nicht auch ohne diesen Blick weiterdrehen würde. Unter den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 68 Prozent! Und drei von zehn Befragten haben ihr Handy auch beim Essen stets auf dem Tisch liegen. Gleichzeitig ahnt fast jeder zweite Befragte: Ich nutze mein Smartphone „wahrscheinlich“ oder sogar „definitiv zu viel“.

Risiken und Nebenwirkungen langer Bildschirmnutzung

Sie alle werden die Folgen langer Sitzungen vor dem Bildschirm kennen. Verspannungen und das Gefühl müder Augen. Doch es können auch sehr viel weitreichendere Probleme auftauchen! Durchblutungsstörungen, Bandscheibenprobleme, Übergewicht, möglicherweise Schlafstörungen als Folge des blauen Lichtes, das von Bildschirmen ausgeht. Die Studienlage zum „blauen Licht“ ist nach dieser Quelle hier aber nicht eindeutig.

Dass sich wenig bewegt, wer starr vor dem Bildschirm oder mit dem Handy auf dem Sofa lümmelt, dürfte allerdings unbestritten sein. Gesundheitsfolgen könnten hier Übergewicht und mögliche Folgeerkrankungen wie Diabetes sein. Anhaltspunkte bietet dieser wissenschaftliche Artikel, der sich mit „Wirkungen digitaler Medien auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Schwerpunkt auf dem Verzehr ungesunder Lebensmittel“ beschäftigt. Die Couch-Potatoes werden beim Konsum digitaler Medien nämlich noch gezielt mit Werbung für Snacks berieselt.

Und dann wäre da noch das bereits erwähnte „Office-Eye-Syndrom“. Dieser Begriff stellt keine medizinische Diagnose dar, sondern beschreibt summarisch Augenbeschwerden, die bei konzentrierter und längerer Bildschirmarbeit auftreten – beispielweise trockene, brennende oder gerötete Augen, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen sowie Kopfschmerzen und Müdigkeit. Via. Was tun dagegen? Tipps finden sich hier. Auszugsweise:

  • Blinzeln, „um die Augen zu befeuchten“.
  • Augen nach oben, unten, links und rechts, rollen, „um die Augenmuskeln zu entspannen“.
  • Warme Kompresse auf die geschlossenen Augen.

Quelle und mehr Informationen: Artemis Augenkliniken und med. Versorgungszentren.

Nach unseren Erfahrungen ist es auch hilfreich, regelmäßig den Blick vom Bildschirm zu lösen und etwas in der Ferne zu fokussieren.

Und wie kann ich die digitale Omnipräsenz im Job wenigstens ein Stück weit im Zaum halten?

Das vom ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft herausgegebene Wissenschafts-Magazin WERKWANDEL hat sich damit befasst und gibt unter anderem folgende Empfehlungen – hier zusammengefasst:

  • Bildschirmpausen und gezielte Sehwinkeländerungen (bringt Entlastung).
  • Media-Singletasking – Konzentration auf EIN Gerät. Und während eines Online-Meetings nicht auch noch Nachrichten auf dem Handy bearbeiten!
  • Mittagspausen unplugged: „Das Ausschalten der Geräte in der Mittagspause hilft, für kurze Zeit Abstand von der digitalen Welt zu nehmen und sich zu entspannen.“
  • No-Tech-Meetings ohne Smartphone – diese können sogar zu konzentrierterem Arbeiten führen, weil digitale Ablenkung fehlt.
  • Push-Nachrichten und Pings deaktivieren: So sind Sie nicht ständig verlockt, auf das Handy zu schauen.

Hinweise für Eltern – Bildschirmzeiten und die Folgen zu langem digitalen Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen

Übertriebener Bildschirmkonsum kann laut Deutschem Ärzteblatt „Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Empathieverlust“ verursachen.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) hat unter Beteiligung der Universität Witten/Herdecke eine Leitlinie mit nach Altersgruppen gestaffelten Empfehlungen zu Bildschirmzeiten (Fernsehen über den Computer bis zur Internetnutzung per Smartphone) erarbeitet. In Kürze:

  • Kinder unter 3 Jahren: gar keine Bildschirmzeit. Auch Eltern sollten vor den Augen der Kleinkinder nicht aufs Handy schauen.
  • Kinder von 3–6: an einzelnen Tagen höchstens 30 Minuten „an solche Medien“ heranführen. Nicht alleinlassen!
  • Kinder 6–9: höchstens 30 bis 45 Minuten an einzelnen Tagen
  • 9–12 Jahre: 45 bis 60 Minuten Bildschirmzeit in der Freizeit, Internet nur unter Beaufsichtigung.
  • 12–16 Jahre: maximal ein bis zwei Stunden täglich in der Freizeit, bis 21 Uhr. Eltern sollten inhaltlich begleiten und Zugang beschränken.
  • 16–18 Jahre: zwei Stunden in der Freizeit, Zeit durch Regeln festlegen.

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