„Big Sur“ – bringt Apple-Update Gefahren für ältere Macs?
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„Big Sur“ – bringt Apple-Update Gefahren für ältere Macs?

Regelmäßige Updates des Betriebssystems sind schon aus Sicherheitsgründen wichtig. Sie können auch interessante und komfortable neue Funktionen bringen. Das gilt für die von vielen Unternehmen bevorzugte Welt von Microsoft Windows 10. Das gilt ebenso allerdings auch für Apples MacOS. Jüngst hat Apple die 11. Version des hauseigenen Betriebssystems veröffentlicht. Es heißt „Big Sur“. Foren berichten nun, dass dieses Update ältere Macs unbrauchbar machen könnte!

Was passiert? Und welche Geräte sind betroffen?

Das Big Sur-Update bewirbt Apple wie folgt: „Erlebe den Mac wie noch nie, mit einer verbesserten neuen Oberfläche und dem größten Safari-Update aller Zeiten. Entdecke neue Features für Karten und Nachrichten. Und erhalte noch mehr Transparenz beim Schutz deiner Daten.“

Eher selten kommt es bei der Umstellung auf eine neue Version von MacOS zu Problemen. Allerdings mehren sich Berichte in Foren, dass das „Big Sur“-Upgrade ältere Macs während der Installation einfrieren lässt: Sie zeigen dann einen schwarzen Bildschirm und lassen sich nicht mehr herunterfahren. Auch die Installation scheint abgebrochen zu sein. Der Mac wird damit unbrauchbar.

Die Beiträge in den Foren lassen vermuten, dass hauptsächlich die MacBook Pro-Modelle aus den Jahrgängen 2013 und 2014 betroffen sein sollen. Insbesondere sind dies laut Foren-Berichten Geräte mit einem 13“- Monitor.

Betroffene Rechner sollen sich laut Nutzer-Berichten auch durch den im Safe Mode oder über die Internet-Wiederherstellung nicht wiederbeleben lassen. Manche Geräte scheinen nicht mehr anschaltbar zu sein. In diesem Fall sprechen Fachleute, wie die in Hessen aktiven Systemadministratoren von reinheimer systemloesungen, von einem „Brick“ (engl.: Ziegelstein).

Begriffserklärung Brick: Betroffene Geräte können aufgrund einer schwerwiegenden Fehlkonstruktion, einer beschädigten Firmware oder einem Hardware-Problem nicht mehr gestartet werden!

Was tun, wenn der Mac bei Big Sur streikt? Und wie rettet man seine Daten, wenn der „Brick“ zuschlägt!?

Laut Apple-Support soll man „Brick“-betroffene MacBooks einschicken. Alternativ kann man sein Gerät bei einer Apple Genius Bar im lokalen Apple Store abgeben. Betroffene können ihr Gerät unter Umständen neu installieren. Wer VOR DEM BIG SUR-UPDATE ein Vollbackup seiner Daten gemacht hat, kann sein Betriebssystem unter Umständen komplett neu installieren. Dabei werden allerdings alle Daten vom MacBook gelöscht. Diese lassen sich dann aber aus dem Backup wiederherstellen.

Sie wollen sich nicht auf die Online-Installation verlassen? Sie brauchen dann einen zweiten Mac. Mit diesem können Sie das „Big Sur“-Installations-Setup aus dem Apple App-Store herunterladen. Im Anschluss kann dieses auf einen mindestens 16 GB großen USB-Stick gepackt werden. Darüber kann man System mit Glück neu installieren. Im Anschluss können die Daten über das Backup wieder zurückgespielt werden.

Die Ursachen für das Update-Problem sind noch unklar. Apple arbeite allerdings laut einiger Foren-Beiträge bereits am Update-Problem mit „Big Sur“.

Tipp der Computer-Experten von reinheimer systemloesungen im Kreis Darmstadt-Dieburg: Bis das Problem durch Apple gelöst ist, sollten Sie auf die Installation von „Big Sur“ verzichten. Auf jeden Fall sollten Sie vorher ein umfassendes Backup durchführen.

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